Willkommen auf der Homepage der Turner(innen)
des
SV Einheit Borna e.V.
+++ 11.09.  Mini-Turnbezirksmeisterschaften    +++ 20.07.  Kinder- und Jugendsportspiele Ak 8-17    +++ 12.06.  Kinder- und Jugendsportspiele AK 4-7    +++ 13.05.  Marie Sachsenmeisterin    +++ 03.05.  Deutsches Gerätturnabzeichen   

Was ist Gerätturnen?

Gerätturnen ist die moderne Bezeichnung für das Turnen. Die Hauptübungsarten sind: freies, formgebundenes und Leistungsturnen sowie Sonderformen wie zum Beispiel Säuglingsturnen oder Mutter-Kind-Turnen.

Diese technisch-kompositorische Sportart wird wettkampfmäßig als Leistungsturnen in Turnhallen von Männern an 6 Hauptgeräten (Reck, Barren, Ringe, Pauschenpferd, Boden und Sprung) und von Frauen an 4 Hauptgeräten (Boden, Balken, Stufenbarren und Sprung) betrieben. Das Gerätturnen besteht aus Schwungübungen als Kernstück und Kraftübungen (Hauptgruppen der Systematisierung nach räumlicher, zeitlicher und dynamischer Bewegungsstruktur). Schwungübungen fordern großräumige, schwungvolle, fließende, rhythmisch und dynamisch fein abgestimmte Bewegungsausführung mit zweckmäßiger Gewichtsverlagerung und gutem Wechsel zwischen Muskelspannung und Muskelentspannung. Bei den Schwungübungen werden 8 Strukturgruppen unterschieden: Kipp-, Felg-, Überschlag-, Beinschwung-, Auf- und Umschwungbewegungen, Roll-, Stemm- und Sprungbewegungen. Die Kraftelemente werden in statische Elemente und Formen des Hebens und Senkens eingeteilt. Statische Elemente sind beispielsweise Stände (z.B. Handstände oder Standwaagen), Hänge (z.B. Kreuzhang) und Stütze (z.B. Spitzwinkelstütz). Ziel dieser statischen Elemente ist es, den Körper etwa 3 Sekunden lang in einer Ruhelage zum Gerät zu halten. Zu Formen des Hebens und Senkens gehören zum Beispiel der Hüftaufzug oder der Schweizer Handstand, bei denen die Körperlage zum Gerät verändert wird. Das Leistungsturnen ist jedoch nur für wenige Turner mit gewissen Leistungsvoraussetzungen machbar. Es wird dabei mehrmals wöchentlich im Hinblick auf Wettkämpfe und Meisterschaften trainiert.

Das formgebundene Gerätturnen unterliegt denselben Anforderungsprofilen wie das Leistungsturnen, allerdings auf niedrigerem Niveau. Zudem können Termine wie Wettkämpfe flexibler eingeteilt werden, da diese nicht für jeden Turner im Vordergrund stehen oder es bestehen Wahlmöglichkeiten bei den Geräten und die Kürübungen werden verstärkt geturnt. Im Gegensatz zum Kunstturnen kann diese Form auch von Kindern oder älteren Menschen betrieben werden und ist somit zwar an gewissen Voraussetzungen, aber nicht an das Alter des Turners, gebunden.

Das "freie Turnen an Geräten", das von als von Jürgen Dieckert auch als der dritte Weg des Gerätturnens bezeichnet wird, hat zum Ziel das Gerätturnen für jedermann wieder attraktiv zu machen und die Menschen für die traditionelle Sportart wieder zu begeistern. Mit Hilfe des freien Turnens soll erkannt werden, dass die Leistungen des Kunstturnens zwar bestaunt werden, aber aufgrund ihrer offensichtlichen Unerreichbarkeit nicht als Ziel für die Allgemeinheit gelten können. Hierbei sollen vielmehr Spaß, Gemeinschaft, Gesundheit oder persönliche Fortschritte im Vordergrund stehen. Dabei steht nicht nur das fertigkeitsorientierte Turnen an den Wettkampfgeräten an erster Stelle, sondern auch die schier unzählbar scheinenden Grundbewegungen, wie zum Beispiel kriechen, klettern, springen, wälzen, balancieren oder bücken oder turnspezifische Bewegungen aus der Artistik, dem Breakdance oder der Akrobatik. Das Besondere daran ist zudem, dass das Turnen nicht nur in Turnhallen, sondern auch die Umwelt genutzt werden kann und dabei zum Beispiel auf Trimm- oder Spielplätzen geturnt wird.

 "Zufallsbilder" 
A. Grüttner
AK 10 bis 14
C. Franke
AK 10 bis 14
J. Sprigade
AK 4 bis 6